Als einen Coup bezeichnet man im weitesten Sinn einen Vorgang, bei dem durch Stoßen oder Schlagen etwas in Bewegung gesetzt wird. Im Roulette ist es der Abwurf der Kugel in den Kessel durch das als Wurf-, Kessel- oder Drehcroupier am Roulettetisch arbeitende Personal.
Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich in der Spielerschaft eingebürgert, die gefallene Zahl als Coup zu betrachten. Doch genau genommen ist das falsch. So heißt es nicht. “…der letzte Coup war die Dreizehn…”, sondern: “…die Zahl aus dem letzten Coup war die Dreizehn…” – nämlich die ermittelte Zahl aus dem letzten Wurf.
Den stochastischen Bedingungen des Roulette entspricht die Unabhängigkeit eines jeden Coups zu jedem anderen Coup, soweit man dies von der physikalischen Seite betrachtet.
