Roulette Portal — Kesselballistik: Revolution des Kesselspiels ?

Jugend forscht:

HighTechnology in der Ballistik

Wenn ein Informatiker, der zuvor noch nie Roulette gespielt hat, sich den physikalischen Vorgängen im Roulettekessel widmet, dann ist die Ausgangsbasis hierfür eine völlig andere, als wenn ein Roulettespieler dies angeht. Anfangs belächelt, heute bestaunt… …beginnt ein Mann, der in der Rouletteszene bis vor einem Jahr ein unbeschriebenes Blatt war, mit einem bisher nicht dagewesenen technischen Aufwand, die Abläufe in Roulettekesseln verschiedener Bauart nach physikalischen Eckdaten zu erforschen.

Die Technologie ist vom Feinsten: In süddeutschen Labors und in Industriestudios steht ihm seit einem Jahr ein technisches Arsenal zur Verfügung, mittels dessen er neue Wege geht, dem Zufall bei zu kommen. Sein Name ist Nostradamus.

Und er sagt:
Im Roulette gibt es keinen Zufall, alles ist begründbar.
Interessantes und Kontroverses in seinem Thread
Jugend forscht — Transparenz rund um Roulette.
Das Roulette Portal bleibt d’ran!

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Roulette Portal — Kapital & Wirtschaft: Flatrate im Discount Casino

Kapitalanlage im Glücksspiel

Recherchen, Perspektiven und Betrachtungen NACHTFALKEüberBERLIN | Verlagsarchiv Berlin Man nennt sie “…die verruchten Papiere…”, “…die Laster-Fonds…” oder wie die amerikanischen Broker “…Devil Portofolios…” – gemeint sind Investitionen in die lasterhaften Industrien und Dienstleistungen.
Die Gäste der Spielbanken ändern ihr Spielverhalten; insofern macht die Krise nicht Halt vor dem Geschäft mit dem Glücksspiel. Dem wirtschaftlichen Abwärtstrend entsprechen auch die wirtschaftlichen Zahlen der Betreiber, die Umsatzeinbußen zu verzeichnen haben, wie nie zuvor.
Der negativen Entwicklung auf den Weltmärkten kann sich keiner der Branche mehr entziehen – ein Novum, da die Branchen der Vergnügung in den Industriestaaten ansonsten negative Trends in der Vergangenheit relativ unbeschadet überstanden haben.
In diesem Zusammenhang trifft die Deutschen der mit Inkrafttreten des Staatsvertrags der Länder über das deutsche Glücksspielwesen zum Jahresanfang 2008 in verhängnisvolle Verbindung getretene Abschwung doppelt; hatte man die Deutschen mit den verschärften Bedingungen, überhaupt am Spiel um’s liebe Geld teilnehmen zu dürfen, zunächst noch abhalten wollen, sehen sich die Chefs der Casinos in der Situation, einen Großteil der verbliebenen Restklientel nun auch noch zu verlieren. Zahlreiche kleine Casinos litten bereits in Verbindung mit hohen Investitionen, die der Nichtraucherschutz nach sich zog, an Budgetkürzungen in anderen Ressorts. Die neuerlichen Einbußen durch ausbleibende Gäste treffen sie empfindlich – manche am betriebswirtschaftlich existenziellen Lebensnerv.
Auch den Spielhallenbesitzern wird mancherorts das Leben schwer gemacht; sollen doch sie, die “…Dinosaurier der Glücksspielbranche…” zu den Verursachern von Imageverlust und Kriminalitätsanstieg gehören, die es aus den Strukturen der Städte auszudünnen gilt. Wohl ist rechtlich kein Schritt gegen die in Gewerbegebieten angesiedelten Betriebe möglich, aber saftige Vergnügungssteuererhebungen und die Herabsetzung der Sperrzeit auf abendliche Stunden, setzen den Betroffenen nicht unerheblich zu.
Die Neuauslegung der Besteuerung, bei der das Verfassungsgericht die Regel der Besteuerungshöhe nach Maßgabe der Gerätespielanzahl für überholt und nicht mehr anwendbar hält, zwingt die Ordnungshüter und Steuereintreiber zum Umdenken.
“…Wir haben mit dieser Rezession eine Entwicklung, die sich von ähnlichen in der Vergangenheit in ihrer Art und in ihrem Ausmass unterscheidet…” bemerkt einer der Vorstandsmitglieder des Unternehmens Gausselmann.

Das Glücksspiel boomt…

…wenn auch mit dreiviertel Kraft

Dennoch geht es den Automatenaufstellern und den Spielhallenbetreibern noch am Besten.
Und überhaupt kann sich die gesamte Branche mit einem Blick über den deutschen Suppentellerrand auf die “…dünne Brühe…”, die die Mitstreiter in deren Nachbarländern zu löffeln gezwungen sind, nicht beklagen.
In Deutschland läuft das Glücksspiel immer noch verhältnismäßig reibungslos.
Auch die Lehre, dass “…die Großen…” “…Die Kleinen…” schlucken, scheint sich am Glücksspielmarkt nicht unbedingt zu bestätigen. Im Automatenspiel, das den staatlichen Spielbanken kräftig zusetzt, scheinen mancherorts die individuell auf ihre Klientel ausgerichteten, kleineren Lokalitäten recht gut über die Runden zu kommen.
Geht der Automatenzokker anders mit seinem Geld um, als die Casinobesucher im Spielsaal?

Isolierte Lottospieler

Die Lotterien hatten direkt zu Beginn der Krise einen schlechten Ausgangspunkt.
Die Bestrebungen der Aufsichtshüter, in den zig-tausenden Lotto-Annahmefilialen sollten von der übrigen Ladenfläche abgegrenzte Parzellen erschaffen werden, verunsicherten zunächst die Branche – dann folgte Rede von Werbeverbot und die anschliessende Belegung mit hohen Bußgeldern bei Nichtbeachtung. Das alles hat man sich -notgedrungenerweise- gefallen lassen müssen. Als dann auch noch die Ziehung der Lottozahlen untersagt werden sollte und Klassenlotterien keine Sendetermine und keine Veröffentlichungsmöglichkeiten für ihre Ziehung mehr bekamen, begann die Unlust vieler Gelegenheitsspieler sich merklich in den Kassen der Annahmestellen erkennen zu geben. Indem die Wirtschaftkrise sie aufrüttelte, überlegten sich Viele zweimal, ob sie den wöchentlichen Lottoschein noch mit der Menge Kreuzchen versehen sollten, wie die Jahrzehnte zuvor.

Glücksspielkatastrophe USA

In den Vereinigten Staaten von Amerika wirkten sich die Umstände des Börsencrashs katastrophaler aus; dort gibt es Betreiber, die dicht machen mussten. Und der Einbruch der Umsätze in den Casinos von Nevada war derartig nachhaltig, dass das durch Zuwachsraten verwöhnte Las Vegas sehr schnell seine Akkomodation zum Selbstkostenpreis anbot, um nicht mit Massenentlassungen des Personals reagieren zu müssen.
Der Mutual Vice Fond ist einer der oben genannten “…Devils…”
Sein Basket umfasst die Aktien der Vergnügungs- und Genussmittelindustrie.
Tatsächlich gibt es Broker, die dieses Papier grundsätzlich nicht handeln!
Dies liegt aber nicht daran, dass sie Nichtraucher oder Antialkoholiker sind, sondern an der Tatsache, dass die in dem Fond enthaltenen Papiere generell keine hohen Schwankungen zu verzeichnen haben und sich zumindest für den kurzfristigen Kapitaleinsatz nicht rentieren. Langfristigen Investitionen steht wiederum ein für die nächsten Jahre prognostizierter Abwärtstrend entgegen, verursacht durch die Antiraucherkampgnen und die Bekämpfung des Alkoholkonsums.

Einzig die in dem Papier auch enthaltenen Rüstungsindustriebeteiligungen hätten den Mutual Vice Fond noch einigermaßen stützen können – wären da nicht gewichtige Elefanten der Glücksspielbranche gewesen, die Hiobsbotschaften verbreiteten (man erinnere sich an den Niedergang des Trump-Casinos)

Frau Schickedanz kauft bei “…Aldi…”

Im alkoholischen Bereich verlagert sich der Konsum mehr und mehr auf  Billigmarken und No Name-Produkte. Statt des “…besseren Stoffs…” begnügt man sich mit der etwas preiswerteren Marke, was weniger an Massengeschmacksveränderungen liegt, als an der Tatsache, dass ein mit Aldirotweinen gefüllter Keller es genausogut tut, wie die teuren Markenweine vom Fachhändler – wenn man sie nicht direkt vergleicht.
Da kamen findige Finanzler auf die Idee, aus dem Abwärtstrend ein Geschäft zu machen.
Sie creiirten einfach neue Fonds, die nur die Aufsteiger der unseriösen Industrie enthielten – nämlich die, deren Leistungen ohnedies preiswert waren und zuvor unter “…ferner liefen…” geführt waren, als auch die neuen, die sich die Rezession zu eigen machten und die flugs mit neuen Produkten und zielgruppenangepassten Handelsketten (in Deutschland “…Mäc Geiz…”) den nicht laufenden exklusiveren (wie “…Karstadt…”) die Umsätze weggruben.
Zwar haben allerorts die Casinoaktien, die Lifestylebeteiligungen und die Fonds an exklusiven Marktsegmenten nachgelassen …trotzdem ist zu verzeichnen, dass Deutschland hiervon unverhältnismäßig gering betroffen ist.
Während das Sündenbabylon Las Vegas sich nicht mehr so schnell von seinem Tiefgang zu erholen scheint -ein Hotel schloss nach dem anderen- hat man sich in Deutschland auf die veränderte Situation eingestellt.

Merkel: keine Steuererhöhungen

Die Kanzlerin Angela Merkel tat sicherlich nicht schlecht daran, den Wählern vor der Bundestagswahl zu versichern, dass keine Steuererhöhungen in Deutschland unter ihrer Kanzlerschaft zu erwarten seien, weil das in Europa führende(!) Konsumverhalten der Deutschen im Vergleich zu fast allen anderen EU-Staaten auf einen anhaltenden und konjunkturstützenden Binnenmarkt schliessen lässt.
Und das wirkt sich auf die Genussmittel- und auf die Vergnügungsindustrie aus. Schon verzeichnen die deutschen Handelskammern einen spürbaren Anstieg an Unternehmensneugründungen im Lifestylebereich, den Dienstleistungen und -ungebrochen- beim Installieren neuer Spielhallen.
Wer hier sein Kapital anlegt, wird sicher nicht schlecht damit fahren.
Sorgt das neue Gesellschaftsrecht für einen Boom an haftungsbegrenzten Kleinunternehmen im Lande, zu denen auch hessische Laufhausbetreiber gehören, die diverse Kleinbetriebe des horizontalen Gewerbes zu einer Aktiengesellschaft bündeln wollen - oder die in der Presse vielfach für Schlagzeilen sorgende Bordellkette “..Sexy Pussy…” die mit bundesweiten Campagnen ihr Discountangebot einer “…Sex Flatrate…” bereits für zukünftige gesetzliche Änderungen Anlass zu geben scheint.
Auch das Zokken wird sich in den nächsten Jahren ändern.

Auch wenn die EU-Kommission uns frohlockt, die Rezession sei in Europa überstanden
- warum signalisiert sie dann im selben Atemzug die Arbeitslosigkeit?
“…ein leichtes Wachstum um 0,2%…” wird die Leute nicht wieder zum Zokken bringen, wie früher.

Flatrate Zokken

Und wenn die gesetzliche Grundlage für das Spiel außerhalb der staatlichen Spielbanken nicht mehr gegeben scheint, wird man vielleicht an die Spieler mit “…Flatrate-Zokken…” herantreten?
Der Kauf von Beteiligungen an einem solchen Casino könnte rentabel sein.
Durchaus möglich, dass ein Laufhaus in den nächsten Jahren zum Börsenrenner wird.

 Vielleicht wird ja sogar
eine Spielhallenkette mal zur Aktie des Jahres gekürt!

Roulette Portal — immer brandaktuell: Marktführer in Italien

Großer Fisch an Bord

eig. Nachr.dienst / 14. September 2009 | Wien Marktführer in der Branche Online Spiele ist in der italienischen Republik der Anbieter Gioco Digitale. Mit rund 14 Mio. € sind es stattliche Umsätze, die die Betreibergesellschaft aufweisen konnte und ist sie somit ein guter Fang für den österreichischen Giganten bwin, der die Angel ausgeworfen und den Fisch an Bord gezogen hat. Der bis heute geheim gehaltene Peis für den Erwerb der italienischen Digitalplattform liegt bei 115.000 Mio €.
Mit der italienischen Regelung für das Online Zokken, dem Ministerpräsident Silvio Berlusconi und sein Kabinett wirtschaftsliberal aufgeschlossen gegenüber zu stehen scheint, eignet sich die neue italienische Dependance für die Portefolioausweitung in Richtung Mittelmeer; immerhin ist bwin bereit gewesen, den den Analysen zu Grunde liegenden Wert weit zu überbieten, um mit Gioco Digitale die Vormachtstellung der romanischen Online-Game-Anbieter zu erklimmen.

Roulette Portal — Recht im Spiel: Online Casino Verbot

Deutsche Vorreiter für das EU-Recht

Vorbei ist die Zeit, in der die Spielerschaft noch hoffen konnte, sich den kontrollierenden Aktionen in den Spielbanken unbeschwert auf eine digitale Anbieterplattform entziehen zu können, bis sich die EU-Kommissare gegenüber dem Triumvirat Deutschland, Schweiz und Österreich durchgesetzt haben und das Monopol der nationalen oder der regionalen Regierungen gelockert werde. Vorbei die Vorstellung eines grenzenlosen Internets, in dem die internationale Spielerschaft quer durch Europa in Sportwettbüros, bei Pokerpartien oder am Roulettetisch sich ein feierabendliches Stelldichein geben würde.
Den anfangs als hoffnungslos angesehenen Kampf der deutschen Ministerpräsidenten gegen den Rest der Welt haben diese Herren überraschend schnell gewonnen. Immer mehr Staaten vollziehen den Schulterschluss zu dem in Deutschland traditionellen -nun staatsvertraglich verankerten- Glücksspielmonopol; und den ersten milden Gerichtsurteilen schliesst sich zwischenzeitlich eine europäische Armada von Judikativen an, die immer härter werdende Urteile gegen die Spielerschaft ausspricht.
In einer wachsenden Anzahl von Staaten ist nunmehr Onlinespielen im Internet unter Strafe gestellt, sofern hierbei um Geld gespielt wird. Die Härte der Strafen ist unterschiedlich – sie reicht von empfindlichen Geldstrafen bis zur Haft, je nach Land und Einzelfall. Es bleibt den staatlichen Institutionen vorbehalten, in von ihnen kontrollierten Rahmenbedingungen Glücksspiele anzubieten. In Deutschland ist dies der Deutsche Lotto- und Totoblock.

Spielgesetze in der Kritik

Liest man die internationalen Kritiken, gewinnt man den Eindruck, dass die Mitglieder der Europäischen Union sich an dem durch den deutschen Föderalismus ausgeprägtesten Staatsmonopol der EU ein Beispiel genommen haben und dass einer nach dem anderen die Chance wittert, sich im Verlauf der internationalen Wirtschaftskrise eine Aufbesserung der Staatseinnahmen sichern zu wollen. Bereits drei weitere Länder haben einen definitiven Kurswechsel angesagt und berufen sich urplötzlich auf ihr Verantwortungsgefühl gegenüber ihren Bürgern.
Ehemalige private Mitanbieter werden durch die Distanzen hindurch abgeschmettert. Allein das Heer rechtsspezifisch ausgerichteter Koriphäen des Prozessgegeners bwin kostete ein Vemögen. Nichts desto trotz wurden gegen den Online-Anbieter nun auch auf höchstrichterlicher Ebene empfindliche Geldbußen wegen des Anbietens gewerblich ausgerichteten Glücksspiels ausgesprochen, die ihm durchaus geeignet scheinen, sich aus dem Geschäft zurückzuziehen.

Roulette Portal — immer brandaktuell: Deutsche im Zokkrausch

Spielbank Reportage

An Roulettetischen, an Spielautomaten und beim Pokern laufen Billionen Euro in Form von Plastikgeld über den Filz der Tische: die sogenannten Tischauflagen. Der große Kassierer ist nicht die jeweilige Spielbank sondern der Staat. Zocker und Croupiers lässt man nur im Focus der Finanzbehörden gewähren – der kassierende “…Große Bruder…” ist überall dabei. Denn die Finanzminister wissen: Die Deutschen halten gern Jetons und Wettscheine in ihren Händen, sie sind kurz davor, den Engländern den europäischen Weltranglistendauerspitzenplatz zu nehmen. Gezockt wird im worldwideweb, in den lokalen Wettannahmestellen, in Lottofilialen, an Kneipenautomaten, in Spielhallen, auf der Rennbahn
…oder auf die althergebrachte Art in den Spielbanken dieser Republik.
Man schätzt die Verluste der Deutschen auf über 25 Milliarden Euro im Jahr – und das allein im staatlich lizensierten Glücksspiel jeglicher Art.
Ein Drittel dieser gewaltigen Summe läuft über die Tische der Spielbanken und durch die unzähligen Automaten.

Mit Erreichen des achzehnten Lebensjahrs stehen die Spielsäle offen für jedermann. Da heißt es in den Casinos: Bluffen, Zocken, Gewinnen …doch die große Masse verliert; und nicht zu wenig. Das deutsche “…Steuersäckel…” füllt sich hierdurch dick und prall, denn rund 4 Fünftel der Spieleinnahmen kassieren die Länder ein, deren Beamtenschar die Korrektheit der Spieldurchführung überwacht.

Die Autorin dieser Sendung bekam die Gelegenheit zu dem, wovon andere Journalisten und Fotografen nur träumen können; sie erhielt in der Spielbank Kiel die Drehgenehmigung und tauchte ein in den Alltag der Finanzbeamten, verfolgte Berufsspieler und Gelegenheitszocker und schaute hinter die ansonsten verschlossenen Türen der technischen Leitung, wo das allerheiligste der Casinos behütet und kontrolliert wird: die Buchhaltung, die Überwachung der Roulettekessel, des Personals … …und der Spielerschaft.

Die Reportage läuft am 17. September um 22.35h auf Spiegel TV digital