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Kurt v. Haller

Mittwoch, 02. September 2009
Roulette Portal — Begriffsdefinition H

Kurt v. Haller ist der erste Roulettist der Neuzeit, der sich mit der Materie nach dem Vorbild seiner Vorgänger aus dem 19. und dem 20. Jahrhundert intensiv befasste und hierüber eine bemerkenwerte Arbeit veröffentlichte.

Das Fachbuch  Die Berechnung des Zufalls erschien im Jahr 1979 und entfachte eine unerwar-tete Aufbruchstimmung unter den Roulettisten. Die Wahrscheinlichkeitsberechnungen des innerhalb weniger Jahre als “…Roulette-Mogul…” gekürten Kurt v.Haller, basierten auf empirischen Langzeittests und man wähnte mit dem Aufkommen der Computertechnologie die perfekte Optimierung des Spiels - eine Hoffnung, die sich für die Anhänger der Thesen des Kurt v. Haller nicht bestätigten. Längst waren die Kesselfehler in den meisten der Casinos durch Perfektionierung der Kesselbauweise weitgehend behoben, dass die Jünger des Gurus dessen Erkenntnisse nicht mehr nutzen konnten.

Noch heute gilt das Werk als Kultbuch unter den Spielern, da die in ihm enthaltenen fundamentalen Erkenntnisse der nachfolgenden Generation von Roulette“forschern” als Basis für die weiterführenden ballistische und mathematischen Arbeiten dient.

Sein legendäres Lexikon -neben zahllosen Nachdrucken seines Erstlingswerks-  erschien eineinhalb Jahrzehnte später:

Dieses umfangreiche Lehrbuch und Tabellenwerk der Wahrscheinlichkeitsmathematik des Roulette fasste in Zusammenarbeit mit Max Woitschach und Wolgang L. Clarius erstmalig auf wissenschaftlicher Basis das Gesamtspektrum der seinerzeitigen Erkenntnisse zusammen.

Die technischen, logischen, mathematischen und statistischen Voraussetzungen des Roulette werden genauso akribisch aufgelistet wie das breitgefächerte Spektrum psychologischer, gesellschaftlicher und spielpraktischer Aspekte für die methodische Spieldurchführung.