Der Geheimnisvolle
hinter dem Pseudonym Markus König
Für den Sachsen musste also Ersatz gefunden werden.
In der Gallileosendung hiess es, dass Kaisan eine Empfehlung ausgesprochen habe. Der beste Kesselgucker neben ihm sei ein Mann, der in der Sendung als “Markus König” auftrat.
Zusammen mit mit dem Mathematikgenie Millionen Gewinner Ryan Board, der eigens für den Sender für die Wette nach Deutschland eingeflogen worden war, hatten diese drei Profis zum Zeitpunkt der Durchführung des Vorhabens in ihrer Spielerkarriere bereits fast 3 Millionen US-Dollar aus den Casinos erwirtschaftet – kein Wunder also, dass Casinos sich gegen Systemspieler wehren!
Für die Millionen Zuschauer, die das Spiel der Profis mittels aufwendig installierter, versteckter Kameratechnik an den Fernsehschirmen in der Spielbank miterleben durften, stellt sich allerdings eine Frage: Wer war dieser große Unbekannte, der in Pro Sieben als zweitbester Kesselgucker der Welt bezeichnet wurde?

- aus Galileo Mystery: Der Unbekannte auf dem Weg in sein Hotel

Wer versteckt sich hinter dem Spielerpseudonym Markus König?
Und was alles noch mysteriöser anmuten lässt: Wieso berief man sich auf eine Empfehlung des Sachsen, diesen Mann für das Pro7-Team spielen gelassen zu haben – einem Kesselspieler, der immerhin in jener Nacht im Roulette den höchsten Gewinn der drei beteiligten Profis erwirtschaftet hatte; von dem es zum Schluss sogar abhing, ob Pro Sieben die Wette gewinnen oder verlieren sollte! Am Roulettetisch entschied sich schliesslich, ob die in der Sendung aufgestellte These, ob eine Spielbank zu knacken ist – oder nicht. Und nachdem offensichtlich wurde, dass die Zufälligkeit des Fallens von Spielkarten viel ungewisser zu beurteilen ist, als der Fall einer Kugel in das prognostizierte (weil errechnete) Zahlenfach, war es der Kesselgucker, der seinem Decknamen alle Ehre machte, und der die Partie des Senders zu dessen Gunsten entschied, obwohl nach einer Trefferserie die Aufmerksamkeit des Personals seiner Person galt – und nicht der Personen der Kartenspieler. Er, der Sachse, bestritt noch in derselben Nacht, in der die Erstausstrahlung der Sendung erfolgt war, diese Empfehlung ausgesprochen zu haben. Er kenne diesen Mann überhaupt nicht.

- …als “Markus König” bei der Arbeit.

So bleibt das Geheimnis um den Star des Abends,
der die Pro7-Wette für den Sender entschied,
ungelüftet und die Szene fragt sich, wer er ist.
Wie knackt man eine Spielbank?
1. Teil – Christian Kaisan, der Sachse
4. Teil – Das Finale des Rouletteprofis
Fotos: Standbilder aus der Pro7 Sendung vom September 2009
