Archiv für die Kategorie ‘Kesselballistik’

Zweitbester Roulettespieler der Welt: Markus König

Mittwoch, 30. September 2009

Der Geheimnisvolle
hinter dem Pseudonym Markus König

eigener Nachrichtendienst | 30.Sept. 2009 | Berlin In der Sendung der Serie In der Sendung der Serie Galileo Mystery spielte er seine Partie für das Pro Sieben-Team: Der Kesselgucker Markus König. In den meisten Spielbanken sind die Methoden des Markus König ein rotes Tuch für die Tischcroupiers und für die Saalchefs. Im Allgemeinen werden Kesselgucker lieber gesehen, als andere Spieler; füllen sie doch im Verlauf von Stunden den Tronc des Personals wie keine andere Spielergattung. Aber bei Profis an den Roulettetischen stimmt das Verhältnis deren Gewinne und Verluste ganz und gar nicht; ein mit Maximum gestellter Pleineinsatz bringt dem Spieler pro Coup im Falle eines Treffers je nach Anzahl der mit belegten Nachbarzahlen seines Favoriten um die 30000 Euro Ertrag – und zwei, drei auf der kesselballistischen Basis präzise platzierte Sätze bringen die Spielbankgesellschaften leicht um die Monatseinnahmen! Der Sachse, der als Einsatzspieler, die Berliner Spielbank zu knacken, von der Filmgesellschaft vorgesehen war, und der den Ruf geniesst, bester Kesselgucker der Welt zu sein, ist allerorts unerwünscht. Systemspieler wie er haben Hausverbot. Zwar versuchte die Journalistin Insa Müller, die die besagte Gallileo-Sendefolge moderierte, eine Spielbank im deutschsprachigen Raum zu finden, aber einen professionellen Spieler, der einer weltweiten Sperre unterliegt, wie der Sachse Christian Kaisan, bekommt man auch für eine werbeträchtige, bundesweit ausgestrahlte Sendung bei Pro7 nicht untergebracht. Prinzip ist eben Prinzip: Systemspieler, die den Casinos Schaden zufügen, indem sie das offerierte Glücksspiel in ein Geschicklichkeitsspiel umwandeln, lässt man nicht mehr in die Spielsäle einchecken. Gegen Roulettespieler ihrer Klasse hat die Spielbank keine Chance! Und so war die Spielbank Berlin zwar bereit, sich mit dem Sendeteam auf eine Wette einzulassen, dass drei Systemspieler das Haus betreten, doch die Voraussetzung hierfür war, dass sie nicht schon in den Sperrlisten geführt sind.Es bleibt zu vermuten, dass die Casinogesellschaft darauf spekulierte, mit Ausfindigmachung weiterer Professioneller, denen ein Verstoß gegen das Regelwerk nachgewiesen werden kann, die Sperrliste zu erweitern, weswegen sie sich auf die Wette mit Pro7 einliess. Im Falle des Aufdeckens der drei besagten Profis, bevor sie ihren Gewinn kassiert haben, wäre die Wette für den Sender verloren gewesen und die Betroffenen hätten die Häuser verlassen müssen …ohne sie wahrscheinlich je wieder betreten zu dürfen! 

 Für den Sachsen musste also Ersatz gefunden werden.

In der Gallileosendung hiess es, dass Kaisan eine Empfehlung ausgesprochen habe. Der beste Kesselgucker neben ihm sei ein Mann, der in der Sendung als “Markus König” auftrat.

Zusammen mit mit dem Mathematikgenie Millionen Gewinner Ryan Board, der eigens für den Sender für die Wette nach Deutschland eingeflogen worden war, hatten diese drei Profis zum Zeitpunkt der Durchführung des Vorhabens in ihrer Spielerkarriere bereits fast 3 Millionen US-Dollar aus den Casinos erwirtschaftet – kein Wunder also, dass Casinos sich gegen Systemspieler wehren!

Für die Millionen Zuschauer, die das Spiel der Profis mittels aufwendig installierter, versteckter Kameratechnik an den Fernsehschirmen in der Spielbank miterleben durften, stellt sich allerdings eine Frage: Wer war dieser große Unbekannte, der in Pro Sieben als zweitbester Kesselgucker der Welt bezeichnet wurde?

aus Galileo Mystery: Der Unbekannte Markus Koenig auf dem Weg in sein Hotel
aus Galileo Mystery: Der Unbekannte auf dem Weg in sein Hotel

Wer versteckt sich hinter dem Spielerpseudonym Markus König?

 Und was alles noch mysteriöser anmuten lässt: Wieso berief man sich auf eine Empfehlung des Sachsen, diesen Mann für das Pro7-Team spielen gelassen zu haben – einem Kesselspieler, der immerhin in jener Nacht im Roulette den höchsten Gewinn der drei beteiligten Profis erwirtschaftet hatte; von dem es zum Schluss sogar abhing, ob Pro Sieben die Wette gewinnen oder verlieren sollte! Am Roulettetisch entschied sich schliesslich, ob die in der Sendung aufgestellte These, ob eine Spielbank zu knacken ist – oder nicht. Und nachdem offensichtlich wurde, dass die Zufälligkeit des Fallens von Spielkarten viel ungewisser zu beurteilen ist, als der Fall einer Kugel in das prognostizierte (weil errechnete) Zahlenfach, war es der Kesselgucker, der seinem Decknamen alle Ehre machte, und der die Partie des Senders zu dessen Gunsten entschied, obwohl nach einer Trefferserie die Aufmerksamkeit des Personals seiner Person galt – und nicht der Personen der Kartenspieler. Er, der Sachse, bestritt noch in derselben Nacht, in der die Erstausstrahlung der Sendung erfolgt war, diese Empfehlung ausgesprochen zu haben. Er kenne diesen Mann überhaupt nicht.

...als Markus König bei der Arbeit.
…als “Markus König” bei der Arbeit.

 

 

So bleibt das Geheimnis um den Star des Abends,
der die Pro7-Wette für den Sender entschied,
ungelüftet und die Szene fragt sich, wer er ist.
 

Wie knackt man eine Spielbank?

1. Teil – Christian Kaisan, der Sachse

2. Teil – Die Profis

3. Teil – Der Start

4. Teil – Das Finale des Rouletteprofis

 

 

Fotos: Standbilder aus der Pro7 Sendung vom September 2009

Roulette Portal — Kesselballistik: Revolution des Kesselspiels ?

Freitag, 18. September 2009

Jugend forscht:

HighTechnology in der Ballistik

Wenn ein Informatiker, der zuvor noch nie Roulette gespielt hat, sich den physikalischen Vorgängen im Roulettekessel widmet, dann ist die Ausgangsbasis hierfür eine völlig andere, als wenn ein Roulettespieler dies angeht. Anfangs belächelt, heute bestaunt… …beginnt ein Mann, der in der Rouletteszene bis vor einem Jahr ein unbeschriebenes Blatt war, mit einem bisher nicht dagewesenen technischen Aufwand, die Abläufe in Roulettekesseln verschiedener Bauart nach physikalischen Eckdaten zu erforschen.

Die Technologie ist vom Feinsten: In süddeutschen Labors und in Industriestudios steht ihm seit einem Jahr ein technisches Arsenal zur Verfügung, mittels dessen er neue Wege geht, dem Zufall bei zu kommen. Sein Name ist Nostradamus.

Und er sagt:
Im Roulette gibt es keinen Zufall, alles ist begründbar.
Interessantes und Kontroverses in seinem Thread
Jugend forscht — Transparenz rund um Roulette.
Das Roulette Portal bleibt d’ran!

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Roulette Portal — neue Kesselballistik: Kesselmanipulation

Montag, 07. September 2009

alles getürkt

Dem Zufall wird ständig nachgeholfen

eigener Nachrichtendienst 7. Sept. 2009 / interv. Berlin | Technische Leiter der Spielbanken helfen dem Zufall auf die Sprünge. Schliessen sich die Spielsäle für die Öffentlichkeit beginnt in den Chefetagen das große Suchen. Die lasergescannten Vorgänge im Kessel werden übertragen in Datenbanken. Ihre Aufschlüsselung gibt Hinweise, inwieweit Kesselläufe die Grenzwerte der Wahrscheinlichkeit überschreiten und wie regelmäßig sie das tun. Und schon beginnen die Handwerker des Zufalls mit ihrer Arbeit. Gar mancher Gast würde sich wundern, wenn er während der Schliessungszeiten seines Casinos hinter die Kulissen schauen würde, was da alles nachgebessert, austariert,  ausgewechselt und herumgeschraubt wird. Wer kennt sie nicht, die Kessel, die eine halbe Nacht nur “…Große Serien…” und “…Orphelins…” produzieren?
Oder Kessel, in denen wurfcroupierunabhängig über Stunden nur zwei Sektoren weit grenzwertüberschreitend getroffen werden?
Derartige Auffälligkeiten sprengen zwar den Rahmen der mathematischen Grenzwerte, aber auch sie erschafft der Zufall mühelos, indem er letztlich all das zulässt, was die Stochastik ihm ermöglicht…
…und das ist letztlich: alles!
Die Spielbanken schöpfen ihre Möglichkeiten aus, ausgleichende Kriterien wieder herzustellen, sofern solche faktisch den jeweiligen Kesselergebnissen nicht zu entnehmen sind.
Genaugenommen ist dies aber kein Ausgleich.
Es ist Manipulation.
Anweisungen der technischen Leiter an die Croupiers, das Wurfverhalten zu ändern, die Rotorgeschwindigkeit in hohem Maß zu variieren oder der Kugel mit den Fingern Rechts- oder Linksdrall in der Laufrinne (= “…Snipping…”) zu geben – dies und mehr ist die casinoseitige Praxis, wenn ein Spieler ununterbrochen gewinnt.
Der Rotorenaustausch ist eine weitere Maßnahme; ist auf Grund der feinstmechanischen Anpassung der Maschine ein solcher (in den meisten Fällen) nicht möglich, wird der gesamte Kessel vom Tisch gekoppelt und er wird im Keller in den vorübergehenden Ruhestand gesetzt – der Ersatz-kessel muss herhalten.
Beliebt -wo technisch die Möglichkeit besteht- ist die Verdrehung des Zahlenkranzes.
Für die Justierung der Tische mittels Wasserwaage wird ebenfalls zwischen den Öffnungszeiten zweier Tage die den technisch Kompetenten für angemessen erscheinende “…Korrektur…” angesetzt.
Gewinnt die Masse der Spielerschaft an einem Öffnungstag des Casinos überdurchschnittlich viel, wechselt man die Kugeln, die durch Verschiedenartigkeit des Materials, wechselnden Umfang und auf Grund deren Gewichts die Kriterien der Kesselpermanenzen definitiv beeinflussen.
Es handelt sich bei all diesen Manipulationen des Betreibers um nichts anderes, als um die Bewerkstelligung des synthetischen Zufalls.

Der künstliche Zufall

Strebt man im ballistischen Bereich einen Erkenntnisgewinn an, hat man in seine Analyse diese Faktoren einzubeziehen – sie sind die von den Betreibern eingestreuten “…variablen…” Faktoren der Zufallsgenerik; fliessen sie nicht in eine Analyse ein, ist diese wertlos.
Der Umstand, dass Spielbanken sich dieses Instrumentariums der künstlichen Herstellung eines ausgleichenden Zahlenverlaufs bedienen, der als ein solcher den Spielern offensichtlich gemacht werden soll, widerspricht den Klagen vieler Spieler, irgendetwas sei zu ihren Ungunsten manipuliert worden, weswegen sie verlieren.
Die oben aufgeführten Eingriffe der hauseigenen Techniker eines Casinos in die Zufallsentstehung sprechen eher zu Gunsten der Spieler, als gegen sie.
Die meisten im Rahmen des Zufallsprozesses entstehenden Auffälligkeiten gehen meistenteils zu Lasten der Spielbetreiber, was deren fachkompetente Erfüllungsgehilfen versuchen zu begrenzen.
Das Gespräch mit der technischen Leitung einer Spielbankgesellschaft setzte uns davon in Kenntnis, dass es für Spieler nicht sinnvoll sein kann, auf einen Extremlauf des Vortags hin dessen Spiel am Folgetag auszurichten. Bei einer hervorstechenden Auffälligkeit sei es für jede aufmerksame Leitung des jeweils betroffenen Hauses angesagt, sich des oben beschriebenen Instrumentariums zu bedienen und “…den Zufall wieder herzustellen…”
Natürlich ist es nicht der Zufall, der hier repariert wird …allenfalls ist es eine “…Krücke…”, mit der man nach außen hin etwas so in Gang bringt, dass es wieder funktioniert, wie man es erwartet.
Korrekturen dieser Art kann man mit einem Kartenspiel vergleichen, bei dessen Ziehung tagelang “…Karo…” öfter fällt als die übrigen Alternativen. Nun “…steuert man nach…”, indem man “…Karo As…” entfernt (oder besser eine der niedrigen Spielkarten – es soll ja keiner merken). Die Folge ist absehbar. Man kommt nach einiger Zeit um eine erneute Korrektur nicht herum, wenn man eine ausgleichende Verteilung der Karten wieder herstellen will.
Fazit: Wer einmal korrigiert, hört nicht mehr damit auf.
Von einem wirklichen Zufall kann also nur hinsichtlich der Unabhängigkeit eines Coups von einem anderen die Rede sein.
Monats oder Jahrespermanenzen eines Tischs sind wertlos.
Und die Kesselspieler, deren Entscheidungsfindungen sich auf Kessel- und Kugeleigenschaften spezialisiert haben, sind die Leidtragenden. Entweder müssen sie ihre Daten wegen der sich ständig ändernden Parameter der Indikatoren immer wieder aktualisieren oder sie treffen nicht mehr.

Roulette Portal — neue Kesselballistik: Der Sachse Christian Kaisan – Ein Profi am Kessel

Freitag, 04. September 2009

Vom Kellner zum Elitespieler

Der legendäre Sachse Christian Kaisan, dem die Bildzeitung in einem Interwiev die Information entlocken konnte, ein Einkommen von vier Millionen Euro erwirtschaftet zu haben, bevor er seinerzeit weltweit gesperrt wurde, war dem Spiegel einen Report wert, sowie zahlreichen Finanzzeitungen und Life-Style-Magazinen, sowie TV-Sendungen, in deren Focus über die vergangenen Jahre sein Leben stand.

Das Managermagazin schreibt über ihn im Jahr 2005 “…Der Sachse kratzt am zentralen Glücksspielprinzip: dass jeder Spieler die gleiche Chance hat im Angesicht des Zufalls…” Europaweit gab es seinetwegen, wegen des Gebrauchs hochspeziellen technischen Equipments, in vielen Spielbanken Regeländerungen: Technische Hilfsmittel sind zwischenzeitlich in fast allen Casinos verboten.

Christian Kaisan ist Roulette-Experte, Buchautor und Berufsspieler

Der Sachse geht davon aus, dass es weltweit nur zwei, drei Dutzend professionell spielender Kesselgucker gibt; er muss es wissen: Schliesslich kennt er die Casinos dieser Welt wie kaum ein anderer. Hierüber schreibt er in Reiseberichten und er schildert seine Erfahrungen in der Welt der rollenden Kugel im Forum Physikalische Lösungsansätze im Roulette. Roulette sei ein physikalischer Vorgang, den man berechnen könne, wenn die hierfür notwendigen Daten vorliegen. Durch ein speziell antrainiertes Gefühl für Geschwindigkeiten könne theoretisch ein Jeder sich in die Lage versetzen, zu ahnen, zu fühlen oder zu wissen, wann die Kugel in welches Fach des Zahlenkranzes im Roulettekessel landet, welche Stecke sie dann noch herumhoppelt und welche Fächer in welchem Teilsektor sich dem zur Folge an ihrem Ruhepunkt befinden: Die zu setzende Zahl und ihre Nachbarzahlen.